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Richtiges Verhalten beim Fettbrand


Trotz vieler Warnungen und Aufklärungsarbeit passiert es immer wieder. Ein Gefäß mit Fett oder Öl fängt an zu brennen. Leider greifen Menschen immer wieder zum falschen Löschmittel!

Wie entsteht ein Fettbrand und was sind die Gefahren?

Beim Erhitzen von Fett herrschen üblicherweise Temperaturen von bis zu 400°C auf der Herdplatte.

Sollte die Herdplatte falsch eingestellt sein , entzündet sich das Fett ab einer Temperatur von 280° selbst. Somit brennt die Oberfläche des Öls. Dies stellt jedoch erstmal kein großes Problem dar.

Gießt man jedoch Wasser über das ca. 400° C heiße, brennende Fett, verdampft das Wasser schlagartig und aus einem Liter Wasser entstehen rund 1700 Liter Wasserdampf. Jedes Wassermolekül reißt ein Fettmolekül mit sich und verbrennt in der Luft. Uns erscheint dieser Vorgang als Fettbrand.

 

Die richtige Vorgehensweise beim Fettbrand:


FAUSTREGEL: EINEN FETTBRAND NIEMALS MIT WASSER LÖSCHEN!

  1. Bewahren Sie Ruhe

  2. Stellen Sie die Energiezufuhr (Herdplatte, Friteuse, o. ä.) ab

  3. Setzen Sie den Deckel auf den Topf bzw. die Pfanne (am besten von der Seite, da es beim Draufsetzen von oben zu Verletzungen kommen kann)

  4. Alarmieren Sie vorsichtshalber die Feuerwehr (mehr zum richtigen Absetzen eines Notrufs)

  5. Entfernen Sie den Deckel nicht wieder, da sich das Feuer wieder entfachen kann

  6. Keinesfalls mit dem Topf / der Pfanne durch die Wohnung laufen (Stellen Sie sich einmal vor, was passiert, wenn Sie stolpern)

  7. Bei größeren Fettbränden empfiehlt sich die Benutzung eines Feuerlöschers der Brandklasse F


Auf dem Bild zu sehen: Ein Löschversuch eines Topfes mit ca. 1 Liter brennendem Fett

Fettexplosion

Foto: Der Sascha
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Die Originaldatei ist >hier< zu finden.